Müll im Alltag vermeiden – 5 einfache Tipps

Ein Leben ohne Müll ist möglich, aber anstrengend

Wer nicht gleich sein ganzes Leben umkrempel will, sich aber dennoch der Verantwortung seines eigenen Lebensstandards stellen möchte, für den gibt es einfache Tipps wie man weniger Müll produzieren kann. Und wer weiß, die ersten Schritte leiten einen häufig in die nächsten, und ehe man sich versieht versucht man sein Leben ohne Plastik und Müll zu gestalten.

 

Tipp 1: Ökostrom beziehen + Atommüll vermeiden

Der wohl gefährlichste Müll den man in Deutschland, und auch anderswo auf der Erde, zu finden ist, ist der Atommüll. Endlos sind die Diskussionen, die sich um die Suche eines geeigneten Endlagers drehen. Dabei zeigen sie vor allem eines: Es gibt kein geeignetes Endlager für Atommüll, denn dieser ist in jedem Fall höchst gefährlich und exorbitant langlebig. Wer selbst ein deutliches Zeichen gegen Atomstrom geben und diesen langfristig aus dem deutschen Strommix verbannen möchte, der sollte zu Ökostrom wechseln. Das Vorurteil das Ökostrom zu teuer ist, lässt sich zum Glück leicht mit einem Preisvergleichsportal aus dem Weg räumen.

Tipp 2: Taschen statt Tüten

Rund 1 Billionen Plastiktüten werden jährlich rund um den Globus benutzt – und weggeworfen. Die wachsenden Plastikmüllberge sind eine stetig steigende Belastung für die Umwelt, auch deshalb, weil nur die wenigsten dieser Billionen Tüten recycelt werden. Ohne eine umweltfreundliche Wiederverwertung dauert der Zerfall einer Plastiktüte 100 bis 500 Jahre. Jede Menge Müll vermeiden kann man also, indem man ganz auf Plastiktüten verzichtet. Nehmen Sie doch einfach Ihre eigene Stofftasche oder einen Einkaufskorb mit zum einkaufen und verzichten Sie auf den Gebrauch von Plastiktüten.

Tipp 3: Recycling

Viel Müll kann vermieden werden in dem dieser recycelt wird. Unter recyceln versteht man die Wiederverwertung eines Abfallproduktes. So ist es im Alltag beispielsweise wichtig, den Müll zu trennen, damit dieser recycelt werden kann. Auch sollten alte Elektrogeräte und Co. zu einem lokalen Recyclinghof gebracht werden. So wird sichergestellt, dass alle noch verwertbaren Bestandteile erneut genutzt werden können. Handys und andere Kleingeräte kann man auch ganz einfach an den Hersteller zurückschicken.

Tipp 4: Upcycling

Upcycling ist ebenso wie das Recycling eine Art Müll zu vermeiden indem man diesen wiederverwendet. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass man beim Upcycling, den vermeintlichen Müll aufwertet – also upcycelt. So kann man alte Weinkisten zu einem Schrank umbauen oder Plastikflaschen zu einem Blumentopf umfunktionieren. Viele gute und kreative Upcycling Ideen findet man in den Communities nahezu aller großer sozialen Netzwerke.

Tipp 5: Leitungswasser

Trotz Pfand und einer nahezu vollständigen Rücklaufquote ist das Recycling von PET-Flaschen nicht lupenrein. Nur etwa die Hälfte der zurück genommenen Plastikflaschen sind gut genug für die Herstellung neuer Flaschen. Große Teile des zerschredderten Plastiks werden nach China exportiert, was die Klimabilanz der Flaschen nicht gerade besser macht. Wer diesen Plastikmüll vermeiden möchte, der sollte auf das heimische Leitungswasser setzen. Dies erhält regelmäßig Bestnoten, und kann ohne bedenken getrunken werden. Mittlerweile gibt es auch genügend Alternativen sein Leitungswasser zum sprudeln zu bringen.

 

Mehr zum Thema Abfallvermeidung – https://de.wikipedia.org/wiki/Abfallvermeidung

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